Gothic: Vorurteile

Ein kluger Mann hat mal gesagt: “Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil.” – Genau, es war Albert Einstein. Auch ich möchte diesen vielzitierten Satz als Einleitung für die Seite verwenden, auf der ich mich mit den Vorurteilen, die durch die Gesellschaft gegenüber Gothics geäußert werden, beschäftigen werde.

Gothics sind Satanisten

Dieses Vorurteil trifft wohl auf die wenigsten zu. Gothics glauben allgemein an das, was sie gerade präferieren. Die Spanne reicht vom monotheistischen Glauben über das Heidentum bis hin zum Atheismus.

Gothics sind Teufelsanbeter

Teufelsanbetung hat grundsätzlich nichts mit der Gothic-Kultur zu tun und wird, wie auch in der “normalen” Gesellschaft, nur von vereinzelten Personen praktiziert.

Sie lieben den Tod

Jeder Mensch ist in irgendeiner Form vom Tod fasziniert. Wenn irgendwo eine Katastrophe geschieht, stürzen sich die Menschen wie die Schmeißfliegen darauf, nur um zu sehen, wie schrecklich doch alles ist. Gothics sehnen sich in der Regel nicht den Tod herbei und sind auch sonst in dieser Hinsicht “normal”.

Depressiv und melancholisch

Viele Gothics sind optimistische, freudige Leute. Natürlich gibt es auch diejenigen, die unter Depressionen leiden, aber die gibt es schließlich überall. Dass Gothics auf teilweise depressive Musik stehen – Gothic-Musik ist nicht immer depressiv – bedeutet noch lange nicht, dass sie es auch sind.

Haben Sex auf Friedhöfen

Sexrituale auf Friedhöfen sind unnatürlich und werden eigentlich nicht praktiziert. Diejenigen, die es doch machen (und es ist egal ob Gothic oder “Normalo”), haben schlicht und ergreifend unübliche Fantasien.

Hatten eine furchtbare Kindheit

Es gibt einige, die hatten eine furchtbare Kindheit. Andere sind wiederum gut behütet aufgewachsen. Mit der Kindheit und der Erziehung hat Gothic weniger zu tun.

Sie sind arrogant

Einige verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz mit Oberflächlichkeit und Arroganz. Doch wer sich genau umschaut, wird dies auch bei “normalen” Menschen zu genüge entdecken.