Rettet Oskar Schindlers Fabrik

Ein interessantes Projekt wurde mir von einem Freund vorgestellt, bei dem es um eine Fabrik von Oskar Schindler im tschechischen Brnenec geht. Die 6.000 € Dokumentation soll per Crowdfunding finanziert werden.

Ich zitiere hier nur eben den Teaser und verlinke anschließend zu der Projektseite:

Steven Spielberg hat Oskar Schindler bekannt gemacht. Nun droht seine Fabrik im tschechischen Brnenec endgültig zu verfallen. Damit würde ein wichtiger Ort für Frieden, Demokratie und Verständigung verschwinden. Wie kann man helfen. Das ist der Zweck einer ersten Recherchereise nach Brnenec, um Infos zu sammeln und zu dokumentieren, für mehr Öffentlichkeit.

http://www.startnext.de/schindlerfabrik1

Feiertagstanzverbot

Hessen hat mit 15 “Stillen Tagen”, an denen ein Tanzverbot gilt, nach Baden-Württemberg (18 Tage), die meisten Tage in Deutschland, in denen aufgrund klerikaler Befindlichkeiten die persönliche Freiheit der Menschen eingeschränkt wird. Denn bei diesen Tanzverbotstagen geht es – mit Ausnahme des Volkstrauertages – fast ausschließlich um kirchliche Feiertage. Die dazugehörigen Gesetze sind in grauen konservativen Zeiten geschmiedet worden, als man sich noch nicht vorstellen konnte, dass sich immer weniger Bevölkerung zum christlichen Glauben bekennt. In Hessen war dies 1971. Nur mal zum Vergleich: Berlin hat lediglich drei Feiertage, an denen ein Tanzverbot zwischen 4 und 12 Uhr gilt.

Innenminister Friedrich

Wer hat dem eigentlich die Merkbefreiung ausgestellt? So ne gequirlte Kacke, die er da beim Kongress der Polizeigewerkschaft abgelassen hat… um es ein wenig abzuschwächen: er hat die gequirlte Kacke auch nur von anderen genommen um sie dann wieder aufzuwärmen. Dass der Mann keine Ahnung hat, wovon er spricht, ist wohl Voraussetzung für sein Amt gewesen. War ja ganz offenbar auch Voraussetzung für die meisten seiner Ministerkollegen der Schwarzgeld-Regierung.

Das Problem mit den Frauen

Vor allem während der Wahlkampfzeit wurden wir Piraten an unseren Infoständen darauf angesprochen, dass keine Frauen am Stand stehen – und dass auch so wenige Frauen auf der Liste für die Kommunalwahl zu finden sind. Diese Fragen kamen hauptsächlich von weiblichen Wählern aus der rot-grünen Ecke, vereinzelt aber auch von männlichen Wählern. Man versuchte uns klar zu machen, dass wir bessere Chancen hätten gewählt zu werden, wenn wir die Frauen mehr an die “Front” schicken würden.

Blut ist dicker… [Update]

… als Wasser. Und anscheinend auch dicker als das Gesetz. Roland Kochs Nachfolger, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), hat drei Neffen, die in Gießen wegen einer Schlägerei im Gießener Alpenmax vor Gericht standen. Einer davon sogar als Haupttäter. Bei der Schlägerei hat die Gruppe um Bouffiers Neffen mehrere Gäste mit geworfenen Flaschen, Barhockern und Tritten verletzt, ja sogar Tische wurden als Schlagwaffen missbraucht. Die Staatsanwaltschaft kam nur dazu, die Anklage zu verlesen, danach wurde das auf drei Tage angelegte Verfahren aus bislang unbekannten Gründen auf Antrag der Staatsanwaltschaft eingestellt.

[Werbung] Naturstrom

Weg vom Atom-Strom? Keine Lust auf dubiosen Öko-Zertifikate-Handel? Dann empfehle ich den Wechsel zu Naturstrom.

 

Wer möchte, darf mich gerne als Werber dort angeben. Die nötigen Angaben gibt es auf Anfrage per Mail. (Ich stelle die Daten hier absichtlich nicht rein, sonst würde es so aussehen, dass ich das nur aus eigennützigen Zwecken mache. Als Prämie bitte ausschließlich die Unterstützung für die Andheri-Hilfe oder die 20 € Gutschrift, die ich spenden werde, angeben.)

Gegen das Vergessen

Ja, was in Japan am Freitag passiert ist, bewegt in Deutschland die Bürger. Vor dem Hintergrund, dass Japan die schwerste nukleare Katastrophe seit Hiroshima und Nagasaki droht – diesmal allerdings nicht wegen der Amis, sondern wegen der eigenen krassen Unterschätzung der Gefahren von Atomenergie – gehen inzwischen auch wieder mehr Menschen auf die Straßen, um sich dem schamlosen Treiben der Atomlobby und ihren Marionetten aus der schwarz-gelben Koalition entgegen zu stellen.

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Gaddafi in Libyen sein Volk mit brutalsten Methoden unterdrückt. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Menschen, die im Jemen für ihre Freiheit auf die Straße gehen, niedergeschossen werden. Wir dürfen nicht übersehen, dass im Bahrain saudi-arabische Truppen einmarschieren, um die Regierung bei der brutalen Niederschlagung von Demonstrationen für Freiheit zu unterstützen.

Atomausstieg selber machen

Seit 01.03.2011 bin ich Kunde der Naturstrom AG. Dieser Anbieter versorgt seine Kunden ohne den dubiosen Zertifikateschwindel, den viele andere Anbieter von Ökostrom betreiben, mit 100% Ökostrom. Und ist dabei übrigens noch überraschend günstig. Im Vergleich zu den Stadtwerken Gießen spare ich nun mit Ökostrom ca. 15 € im Jahr. Aber selbst wenn ich 15 € mehr im Jahr bezahlen würde, sehe ich es als sehr wichtig an, den Atomkonzernen den Geldhahn abzudrehen.

Also: jetzt wechseln!

Einige weitere Anbieter von sauberem Ökostrom findet ihr hier: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

Atomarer Ernstfall in Japan

Am gestrigen Freitag bebte in Japan die Erde. Die Richterskala erreichte dabei einen Wert von 8,9 – es ist das schwerste Erdbeben dort seit mindestens 140 Jahren. Das Epizentrum lag im Nordosten Japans, im Pazifik, wodurch die Küstenregionen des Inselstaates von einem Tsunami überrollt wurden. Bisher sind über 1.000 Tote bestätigt, ich gehe aber davon aus, dass die Zahl noch um einiges nach oben korrigiert wird. Folgendes Video zeigt beeindruckende Bilder von der Zerstörungkraft des Wassers:

Guttenberg zurück?

Des Volkes Stimme ist laut. Noch lauter ist die BLÖD-Zeitung. Glaubt man den lauten Stimmen, möchte das Volk Karl-Theodor zu Guttenberg (auch “Der Plagiator”) nach seinem gestrigen Rücktritt wieder zurück in seinem Amt als Verteidigungsminister sehen. Eine Facebook-Seite “Wir wollen Guttenberg zurück” hat inzwischen schon über 450.000 Mitglieder (wobei einige dort wohl nicht für seine Rückkehr plädieren, aber das dürfte eine Minderheit sein).

Ich mache mir natürlich Gedanken, warum fast eine halbe Million deutscher mündiger(?) Bürger Herrn zu Guttenberg zurück haben möchte. Liest man in der Facebook-Gruppe, stellt man fest, dass dort hauptsächlich von seinen großartigen Leistungen als Politiker geschrieben wird, sofern der Ruf nach dem Zurück überhaupt irgendeinen Inhalt hat. Am Anfang will ich klar stellen, dass mir der Rücktritt von Guttenberg relativ egal ist. Meinetwegen hätte er auch weiterhin im Amt bleiben können.

Abmahnung? STFU!

Normalerweise sollte man doch davon ausgehen, dass allgemeine Begriffe oder auch übliche Abkürzungen als Anmeldung für einen Markennamen keinen Bestand haben. Ein Beispiel ist der Begriff “Explorer”, der vor längerer Zeit mal von dem legendären Abmahnanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth, der sich vor fast genau einem Jahr das Leben nahm, mal als Markenname verteidigt wurde – letztendlich ohne Erfolg.