Vorbeugen ist besser…
…als auf die Schuhe zu kotzen!
Ich habe gar keine E-Mail-Adresse
Damit es erst gar nicht zu Spam kommt, ist es ratsam, dass man seine Email-Adresse so selten wie nur möglich im Internet angibt. Wenn man an Gewinnspielen teilnehmen möchte, irgendwelche Gratisangebote nutzen möchte, in Foren und Gästebüchern schreibt, Newsletter empfangen möchte, die Homepage in Suchmaschinen einträgt oder in Mailinglisten eingetragen sein möchte, dann ist eine Zweitadresse genau für diesen Zweck sehr vorteilhaft. Es empfiehlt sich sogar, sich für solche Zwecke eine nicht dauerhafte Emailadresse (Wegwerfadresse) zuzulegen, wie es zum Beispiel ø Spamgourmet und ø Nervmich.net anbieten. Diese Wegwerfadressen kann man meist über einen bestimmten Zeitraum oder über eine bestimmte Menge an Emails benutzen, dann wird sie deaktiviert.
Achtung! Umleitung!
Es gibt Programme, die suchen systematisch Webseiten nach Email-Adressen ab. Hat man also auf seiner Homepage einen Link zu seiner Email-Adresse (wie ich zum Beispiel), muss man damit rechnen, dass diese Mail-Adresse von einem Spammer gefunden wird. Weitere Quellen von Mail-Adressen können auch Kontaktformulare, Usenet, Email-Verzeichnisse und Bekannte, die die Mail-Adresse weitergeben, sein. Man kann sich ein wenig schützen, wenn man sich eine weitere Email-Adresse bei GMX o.ä. einrichtet und diese als Weiterleitung zur richtigen Adresse benützt. Bei den Freemail-Anbietern kann man bestimmte Mails filtern, so dass diese gar nicht erst zur richtigen Mail-Adresse weitergeleitet werden.
Ich brauch’ ne Grafikkarte
Eine weitere Möglichkeit, Spam vorzubeugen, ist, auf der eigenen Homepage die Emailadresse als Grafik anzuzeigen oder, wenn man mehr Komfort für die Besucher bieten möchte, die Mailadresse so zu verschlüsseln, dass ein Mail-Harvester nichts mehr damit anfangen kann. Weitere Informationen zum Thema “Verschlüsseln” findest Du unter dem gleichnamigen Menupunkt auf meiner Homepage.

