Spendenbetrug und Kettenmails

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Es war ja klar, dass früher oder später eine solche Meldung kommt. Heise berichtete heute, dass seit kurzem E-Mails umhergeistern, die zu Spenden aufrufen. In den E-Mails selbst sind teilweise sogar schon gleich die Konten eingetragen.

Urheber dieser Mails ist die äußerst dreiste und nicht ungefährliche Nigeria Connection. Dass diese Verbrecherbande, die überall auf der Welt ihre Mitglieder verteilt hat, das Geld den Tsunami-Opfern spenden möchte, kann man für ausgeschlossen halten. Den Nigerianern geht es ausschließlich um ihren eigenen Geldbeutel.

Eine weitere nervige Konsequenz des Tsunamis in Südasien ist, dass nun Kettenmails in Deutschland umhergeistern. Diese gutgemeinte Hilfe, die Angehörigen von Opfern zu suchen, ist mehr unnütz als hilfreich. Oft sind bereits kurz nach dem ersten Versand dieser Kettenmails schon die Angehörigen gefunden worden. Leider machen sich die Weitersender darüber in aller Regel keine Gedanken. Auf Hoax-Info wird dazu aufgerufen, zuerst Informationen darüber einzuholen, ob die Suche überhaupt noch aktuell ist, bevor man die Mail an seine Kontakte weiterleitet.
Ich gehe davon aus, dass in einigen Monaten immer noch solche Mails umhergeistern und in ein/zwei Jahren veränderte Varianten in Umlauf sind.

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