Datensicherheit

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Eigentlich vermeide ich Sendungen wie RTL EXTRA mit Birgit Schrowange, aber beim Zappen bin ich dort hängen geblieben. Es ging um das Thema Datensicherheit. Die „Reporter“ haben von verschiedenen Privatpersonen, aber auch im Computerfachhandel gebrauchte Festplatten gekauft. Zwar waren diese in den meisten Fällen formatiert, aber die Inhalte der Festplatten konnten trotzdem wiederhergestellt werden. Darunter waren private Briefe, Kontodaten, private Videos und Bilder und unzählige andere Dateien.

Das zeigt wieder auf, wie manche Leute mit ihren Daten umgehen. Besonders wenn es sich um sensible Daten handelt, ist Sicherheit angesagt. Wer bei Ebay oder auch sonst wie seine Festplatte verscherbelt, sollte vor dem Verkauf einen Datenschredder auf die Festplatte anwenden. Datenschredder löschen die Daten nicht nur, sondern überschreiben die Daten mit neuen Werten, wodurch sie unwiederbringlich gelöscht werden. Zwar dauert das Löschen so ein bisschen länger. Allerdings ist man auch Sicher, dass keiner mehr an die Daten ran kommt – nicht mal Experten.

Ich empfehle das Programm Eraser, welches man unter http://www.heidi.ie/eraser/ kostenlos herunterladen kann. Das Programm verwendet das äußerst sichere Gutmann Verfahren und ergänzt es mit weiteren Verfahren.

Dazu fallen mir die Worte der Computer Zeitung Nr. 3 vom 15. Januar 1998 auf S. 1 ein, von denen ich im Buch über Internetrecht des Rechtsanwalts Tobias H. Strömer einen lesen konnte:

Wer Rechner entsorgen will, auf deren Festplatten vertrauliche Daten gespeichert sind, sollte dies so tun, dass die Daten definitiv nicht mehr abrufbar sind. Nach den Empfehlungen des National Security Agency (NSA) sollen sogar alte Festplatten, auf denen Daten verschlüsselt abgelegt werden, geschreddert werden. Die Schnipsel sollen dabei nicht größer als ein Quadratmillimeter sein. Anschließend soll das Ganze erhitzt werden, damit die Magnetinformationen verloren gehen. Die Computer Zeitung kommentierte die Empfehlung der NSA mit dem Rat, auch diese Schmelze noch nicht als vertraulich zu behandeln. Sie empfahl, die von der NSA empfohlene Vernichtung nur bei Vollmond durchzuführen und geweihte Spinnenbeine zuzugeben.

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