Knochenmarkspende VII

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 9 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Über eine Woche ist nun die Stammzellenspende her. Ich habe alles gut überstanden.

Nach einer mittelschweren Katastrophe auf der Hinfahrt (total müde und dann kam auch noch wirklich jeder(!) Zug zu spät) habe ich es mir in dem 4-Sterne-Hotel erstmal gut gehen lassen. Am Dienstag musste ich aber früh aufstehen, da ich um spätestens 7:30 Uhr im Krankenhaus sein musste, wo ich allerdings noch über eine Stunde auf den Professor warten musste.
Nun ja, auch die Zeit ging irgendwann vorbei, ich wurde zwischenzeitlich nochmal kurz durchgecheckt und dann an das Gerät angeschlossen. 270 Minuten sollte ich nun ruhig daliegen und mein Blut durch den Separator laufen lassen. Zum Ende hin musste ich dann doch relativ dringend aufs Klo, leider (oder doch zum Glück?) wurde die letzte halbe Stunde nochmal verdoppelt, damit ich nicht am nächsten Tag nochmal hin musste. Ich habe die Spende letztendlich gut überstanden (es wäre allerdings gelogen, wenn ich behaupten würde, dass es auch gar nicht weh getan hat, aber es war trotzdem nicht schlimm).

Den Abend habe ich dann mit einer sehr netten und gastfreundlichen Gruppe schwarzer Seelen aus Hameln verbracht. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal nach Hameln (DThorn und seine Leute).

Einige Tage später habe ich dann auch erfahren, dass derjenige, für den ich gespendet habe, ein 36jähriger Amerikaner sei. Ich werde in ca. drei Monaten erfahren, wie sein Zustand ist und ich kann anonym Kontakt mit ihm aufnehmen, wenn ich möchte. Erst in zwei Jahren ist es mir dann möglich, ihn auch kennen zu lernen – so ist die Rechtslage (Datenschutz).

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