Anti-Spyware

Da Virenscanner nur dazu gedacht sind, Bedrohungen vom System fernzuhalten oder zu eliminieren, kümmern sie sich nicht – oder nur in Ausnahmefällen – um die als Spyware klassifizierte Greyware. Insbesondere Toolbars, verfolgende Cookies, Browser-Hijacker und andere Programme, die dazu gedacht sind, Werbung beim Nutzer einzublenden, werden von Virenscannern nicht erfasst. Hier springen Anti-Spyware-Produkte ein, die es in der Regel kostenlos gibt. Manche bieten in der Kaufversion noch einen zusätzlichen Virenscanner oder einen Wächterdienst an. Das ist aber unnötig, da die enthaltenen Virenscanner nicht vollwertig sind und ein Wächterdienst nur Systemressourcen verbraucht. Spyware ist nicht direkt schädlich, deshalb reicht es auch aus, wenn man regelmäßig oder nur im konkreten Fall sein System „manuell“ überprüft.

Als nützlich erwiesen haben sich Spybot Search & Destroy (bitte den Tea-Timer nicht installieren!), AdAwareSUPERAntispyware und Malwarebytes AntiMalware. Alle Programme bieten auch eine Erkennung und Entfernung von Malware an und sind somit im Notfall auch gute Ergänzungen zum Virenscanner.

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