Benutzerrechte

Zwar hat Microsoft mit der Einführung der Benutzerkontensteuerung (UAC) einen wichtigen Schritt in Sachen Sicherheit unternommen, normale Benutzer sollten trotzdem nicht mit Administratorrechten ausgestattet sein, da sie sonst alle nötigen Rechte besitzen, die eine Malware braucht, um voll aktiv zu werden. Nutzt man den PC nur als eingeschränkter Nutzer, ist die Gefahr einer Malware-Infektion geringer. Auch Hacker, sofern sie sich auf den PC verirren sollten, haben es dann schwerer, Schaden anzurichten. Und sollte sich doch mal eine Malware wie der GVU- oder Bundespolizei-Trojaner einnisten, hat man über einen separaten Admin-Account bessere Möglichkeiten, das Ding unschädlich zu machen.

Windows legt bei der Installation den ersten Benutzer grundsätzlich mit Administratorrechten an. Was ja insofern sinnvoll ist, da man nach einer Windos-Installation ja noch eine ganze Menge weiterer Software installieren muss/möchte. Hier empfehle ich, direkt auch neue Benutzer anzulegen, die keine Administratorrechte besitzen. Außerdem sollten alle Benutzerkonten sowie das des Administrator-Kontos auf jeden Fall mit einem sicheren Kennwort ausgestattet werden, da es sonst ein leichtes wäre, Schadsoftware im Kontext des Administrators auszuführen. Und natürlich hat der Administrator Zugriff auf alle Dateien im System, was insbesondere dann interessant ist, wenn mehrere Benutzer den PC nutzen.

Besonders auch im Fall von Laptops, die unterwegs gestohlen oder verloren gehen können, wäre es doch gut, wenn die Daten (Dokumente, Bilder, gespeicherte Passwörter, etc.) nicht auf dem Präsentierteller liegen?

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