Microsoft-Alternativen

Wer einen Mac hat, muss sich zwar auch um das Thema „Sicherheit“ kümmern, ist aber längst nicht so gefährdet, wie Nutzer von Windows-Systemen. Ebenso können sich Nutzer von Linux-Systemen weitgehend in Sicherheit wiegen. Windows ist ein beliebtes Ziel von zerstörerischen Kräften, was durchaus auch an der weiten Verbreitung liegt.

Vor einigen Jahren war davon abzuraten, mit Microsoft-Produkten ins Internet zu gehen. Das betraf insbesondere den Internet Explorer und – für den Mail-Abruf – Outlook und Outlook Express. Mit einem aktuellen Windows (ab Windows 7) und dem Internet Explorer 10 sowie Windows Live Mail oder Outlook ab Version 2003 sind die Sicherheitsbedenken zwar noch nicht ganz ausgeräumt, Microsoft hat aber deutlich an Sicherheit zugelegt. Im Jahr 2012 waren nur noch 14% aller Sicherheitsprobleme hausgemacht. 86% machen hier Produkte von Drittanbietern aus.

Dennoch kann ich weiterhin empfehlen, den Internet Explorer nur dann zu nutzen, wenn es wirklich nötig ist. Sicheres Surfen ist mit alternativen Browsern besser möglich, wovon insbesondere Google Chrome, aber auch den Firefox und Opera zu empfehlen sind. Durch Erweiterungen kann man diese Browser seinen individuellen Wünschen anpassen und durch AdBlocker und NoScript-Erweiterungen sicherer machen.

Als Mail-Programm eignet sich Mozilla Thunderbird, wobei die meisten E-Mail-Anbieter auch schon sehr komfortable Webmailer zur Verfügung stellen, so dass man auf einen E-Mail-Programm verzichten kann. Einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zu Windows Live Mail hat Thunderbird: ein lernender Spamfilter ist integriert, also muss man sich nicht mit lästigen Spam-Mails herumärgern. Bei Windows Live Mail lässt sich ein guter Spamfilter nur durch Software von Drittanbietern nachrüsten. Empfehlenswert sind dabei SpamihilatorSPAMfighter und Mailwasher.

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