Verschlüsselung

Am heimischen PC ist das vielleicht nicht das große Thema, aber bei mobilen Geräten wie einem Laptop ist eine Verschlüsselung der Daten fast schon Pflicht. Wie schnell geht so ein Laptop mal verloren oder wird gestohlen? Das passiert schneller, als man denkt. Und möchte man wildfremden Leuten seine Dokumente, Bilder oder gar gespeicherte Passwörter anvertrauen? Natürlich nicht! Der einzige Weg, das zu verhindern, ist – natürlich neben einem Passwortschutz seines Benutzerkontos – eine Verschlüsselung der Daten. Leider geht mit einer Verschlüsselung auch immer ein Geschwindigkeitsverlust einher. Das lässt sich nicht vermeiden, ist aber sicherlich besser, als wenn jemand mit den gestohlenen Daten sein Unwesen treibt.

Hat man Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8 in der Pro-Version, kann man ganz einfach das integrierte Bitlocker nutzen, sofern ein Trusted Platform Modul (TPM) im System verbaut ist. Aktuelle Laptops sollten damit ausgerüstet sein. Ist kein TPM vorhanden, muss man etwas tricksen und in den Computerrichtlinien Bitlocker ohne TPM zulassen. Dazu öffnet man in der Systemsteuerung unter „Verwaltung“ die Verknüpfung „Gruppenrichtlinie bearbeiten“. Die Einstellung findet man unter

Computerkonfiguration
-> Administrative Vorlagen
   -> Windows Komponenten
      -> Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung
         -> Betriebssystemlaufwerke
            -> Zusätzliche Authentifizierung beim Start anfordern

Diese Einstellung aktiviert man und setzt ein Häkchen bei „Bitlocker ohne kompatibles TPM zulassen“. Anschließend kann man Bitlocker für die Verschlüsselung verwenden.

Sollte Bitlocker keine Option sein, so kann man auf das kostenlose VeraCrypt (ein TrueCrypt-Fork) zurückgreifen. Kommerzielle Lösungen gibt es auch, aber wozu sollte man Geld ausgeben, wenn man eine gute Lösung auch kostenlos haben kann?

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