Filtern

Die meisten gängigen E-Mail-Programme bieten Möglichkeiten, Spam direkt auszufiltern.

Als besonders effektiv habe ich dabei den kostenlosen Thunderbird erlebt. Dieser hat einen bayesschen Filter integriert, wodurch das Programm Spam-Mails ziemlich fehlerfrei erkennt. Allerdings passiert das noch nicht von Anfang an, da der Filter zunächst trainiert werden muss. Die Trainings-Option ist bei einer Thunderbird-Installation standardmäßig aktiviert und der Benutzer muss hier bei Spam eigentlich nur noch auf „Junk“ klicken, damit der Filter trainiert wird. Es kann auch ab und an vorkommen, dass fälschlich E-Mails als Spam erkannt werden. Hier sollte der Benutzer auf „Kein Junk“ klicken, damit der Filter zukünftig besser funktioniert. Je nach E-Mail-Aufkommen ist der Filter nach wenigen Tagen gut genug trainiert, dass man nur noch wenig zu tun hat.

Outlook und Windows Mail (jeweils in den aktuelleren Versionen) setzen ebenfalls auf eine auf der bayesschen Regel basierende, lernende Technologie. Außerdem gibt es regelmäßig Filter-Updates über die Windows-Updates, die die Black- und die Whitelist ergänzen. So ganz zuverlässig arbeiten diese beiden Programme jedoch nicht bei der Spam-Erkennung. Ich empfehle deshalb zum Rückgriff auf Software von Drittanbietern. Spamihilator, SPAMfighter oder vom Virenscanner mitgelieferte Spam-Filter sind hilfreiche Werkzeuge, um Spam auszusortieren.

Das in der kostenlosen Version etwas eingeschränkte Programm Mailwasher, ist quasi ein Hybrid aus E-Mail-Client und Spam-Filter. Mit mehreren Filtern überprüft das Programm die E-Mails im Posteingang auf dem Mail-Server. Erst nach dem Filter-Vorgang startet man das E-Mail-Programm und lädt dann nur noch saubere E-Mails herunter.

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