Veeam Backup & Replication – Error: VSSControl: Failed to prepare guest for freeze, wait timeout 900 sec

Bei einem Kunden funktionierte das Veeam Backup für eine VM nach der Installation eines Microsoft SQL Server 2016 Express nicht mehr. Fehlermeldung in Veeam:

Error: VSSControl: Failed to prepare guest for freeze, wait timeout 900 sec

Die von Veeam bereitgestelle KB1377 hat nicht geholfen. Bei der Überprüfung der Volumenschattenkopiedienste mit „vssadmin list writers“ wird der SQLWriter nicht aufgeführt. Die Anwendung von KB2095 von Veeam hilft allerdings auch nicht.

In den Ereignislogs des Servers findet sich folgende Fehlermeldung mit der Ereignis-ID 24583:

Sqllib-Fehler: OLE DB-Fehler beim Aufrufen von
                    IDBInitialize::Initialize. hr = 0x80004005.
                    SQLSTATE: HYT00, Native Error: 0
Source: Microsoft SQL Server Native Client 11.0
Error message: Anmeldungstimeout abgelaufen SQLSTATE: 08001, Native
               Error: -1
Source: Microsoft SQL Server Native Client 11.0
Error message: Netzwerkbezogener oder instanzspezifischer Fehler beim
               Herstellen einer Verbindung mit SQL Server. Der Server
               wurde nicht gefunden, oder auf ihn kann nicht
               zugegriffen werden. Überprüfen Sie, ob der Instanzname
               richtig ist und ob SQL Server Remoteverbindungen
               zulässt. Weitere Informationen erhalten Sie in der SQL
               Server-Onlinedokumentation.
SQLSTATE: 08001, Native Error: -1
Error state: 1, Severity: 16
Source: Microsoft SQL Server Native Client 11.0
Error message: SQL Server-Netzwerkschnittstellen: Fehler beim Suchen
               des angegebenen Servers/der angegebenen Instanz
               [xFFFFFFFF].
DBPROP_INIT_DATASOURCE: SRV003\SQLEXPRESS
DBPROP_INIT_CATALOG: master
DBPROP_AUTH_INTEGRATED: SSPI

Nachdem ich da nicht weiter wusste (diverse Dinge überprüft, wie bspw. die Zugriffsberechtigungen auf die Datenbank etc.), habe ich dann erstmal die SQL-Datenbanken in Veeam von der Sicherung ausgeschlossen. Ein Backup lief dann für den Server durch. Anschließend habe ich mir ein Script zur Datenbank-Sicherung erstellt, welches eigentlich als geplante Aufgabe täglich einmal durchlaufen sollte. Dazu habe ich die von Microsoft bereitgestellte Anleitung verwendet: https://support.microsoft.com/en-us/kb/2019698

Beim Testen des Scripts in der Testumgebung lief alles glatt. Auf dem Produktivserver erhielt ich dann aber die Fehlermeldung, dass die Instanz „.\SQLEXPRESS“ nicht gefunden wurde (obwohl sie lief). Das hat mir zu denken gegeben. Nachdem ich das Script so angepasst habe, dass die Instanz „SQLEXPRESS“ nicht mehr benannt wird (also nur „.\“), konnte ein Backup erstellt werden. Somit war mir klar, dass die Instanz quasi „unsichtbar“ ist. Nachdem ich mir dann die SQL-Server-Konfiguration im SQL Server Configuration Manager angeschaut habe, insbesondere bei den Server-Protokollen und dies mit der Konfiguration in der Testumgebung verglichen hatte, stellte ich fest, dass das Protokoll „Shared Memory“ nicht aktiviert war. Nachdem ich das Protokoll „Shared Memory“ sowie zur Sicherheit auch noch „Named Pipes“ aktiviert und den SQL-Server neu gestartet hatte, lief das Backup-Script auch mit der Benennung der Instanz. Eine Überprüfung der VSS-Writer mit „vsadmin list writers“ zeigte nun auch den SQL-Writer mit an.

Also habe ich die Ausnahme aus Veeam wieder entfernt und das Backup gestartet, welches dann erfolgreich durchgelaufen ist.

Google Now: Fehler beim Laden der Erinnerungen

2015-10-28 18_15_41-KalenderEin kleines Problem (Bug?) hatte bei mir dafür gesorgt, dass ich in der Google Now App auf meinem Android Smartphone keine Erinnerungen mehr anzeigen konnte. Also die Erinnerungen an sich kamen, nur konnte ich mir die Liste der bisher angelegten Erinnerungen nicht anzeigen lassen. Es kam immer die Meldung: „Fehler beim Laden der Erinnerungen“. Ungefähr ein halbes Jahr hat es gedauert, bis ich die eigentlich simple Lösung dafür gefunden habe.

Das Problem betrifft womöglich nur sehr wenige Leute. Ich hatte eine Erinnerung für den 29. Februar angelegt und den Reminder auf jährlich eingestellt. Das macht man ja für gewöhnlich nicht, außer es handelt sich bspw. um eine Geburtstagserinnerung. Google Now bzw. die App kam jetzt nun aber damit überhaupt nicht klar, weil der 29. Februar ja bekanntlich nur alle vier Jahre im Kalender steht. Also verweigerte mir die App die Anzeige aller Erinnerungen.

Nachdem ich schon ziemlich zu Anfang des Problems auch nach gefühlt etlichen Stunden Recherche nichts gefunden hatte, habe ich mich erstmal damit abgefunden. Heute habe ich mich dann aber doch nochmal auf die Suche nach der Lösung des Problems gemacht und bin über einen ganz interessanten Eintrag bei Reddit gestolpert, den ich im Prinzip auch schon vor einem halben Jahr hätte finden können, wenn ich die richtigen Suchbegriffe verwendet hätte.

Wie dem auch sei: Man kann sein Googlemail-Konto seit der Übernahme von Inbox durch Google auch über Inbox verwalten. Ich hatte auch schon irgendwie vermutet, dass Google die Reminder irgendwo mit dem Mail-Konto verknüpft, nur ist es nicht möglich, über Gmail auf die Erinnerungen zuzugreifen. Und auch sonst innerhalb der Google-Konto-Einstellungen/Apps habe ich keinen Weg gefunden, mir die Reminder anzuzeigen.

Der Post bei Reddit verwies nun auf https://inbox.google.com/u/0/reminders, also quasi auf die Inbox-Version von Gmail. Und siehe da, dort konnte ich die „fehlerhafte“ Erinnerung sehen und löschen.

 

Windows 10 Roaming Profile V5

Es gibt eine unschöne Erfahrung in Bezug auf Windows 10 zu teilen, die insbesondere für Admins von Windows-Netzwerken interessant sein dürfte. Und zwar habe ich festgestellt, dass es ein Problem mit servergespeicherten Profilen bei Windows 10 gibt: Statt nur den Roaming-Ordner auf dem Server zu speichern, wird der gesamte Profilordner kopiert.

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Windows 10 und Matrox Grafikkarten

Juchu! Windows 10! Nach einem trotz kleiner Problemchen geglückten Start auf meinem Heim-PC (Probleme mit dem nvidia-Grafiktreiber und Bitdefender, der eine Reparaturinstallation wollte, damit er wieder lief), habe ich es heute auf meinem Arbeits-PC probiert. Die Installation glückte auch hier soweit problemlos, nur am Grafiktreiber haperte es. Da Windows 10 selbst keinen Treiber für Matrox-Grafikkarten – zumindest nicht für die von mir genutzte M9138 – mitbringt, wurde hier ein Microsoft Standardtreiber installiert. Schon blöd, wenn man dann plötzlich nur noch einen Monitor zur Verfügung hat, statt der gewohnten drei (die im Übrigen auch schon fast zu wenig sind).

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OS X möchte Änderungen vornehmen

Nachdem der Mail-Account bei einem Kollegen in Apple Mail neu eingerichtet wurde, erhielt er jedesmal beim Versuch, eine E-Mail zu versenden, den Hinweis „OS X möchte Änderungen vornehmen. Geben Sie Name und Passwort eines Administrators ein, um dies zu erlauben.“ mit dem weiteren Hinweis „OS X möchte den Schlüsselbund System verwenden.“. Die üblichen Schritte zur Fehlerbeseitigung, also Neustart des MacBooks, Prüfung/Reparatur des Schlüsselbundes, die Zugriffsrechte-Prüfung/Reparatur mit dem Festplattendienstprogramm sowie die Holzhammermethode, das Löschen des Anmeldeschlüssels unter ~/Library/Keychains, brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ein Blick in die Kosole sagte zumindest, dass die Rules-Datei nicht geöffnet werden konnte und dass die Sandbox verhindert, dass Mail.app auf den Schlüsselbund zugreifen kann.

Mit Hilfe eines in Apple-Fragen versierteren Kollegen ließ sich dann feststellen, dass Apple Mail beim Versand von E-Mails diese mit dem Zertifikat, welches eigentlich für das VPN gedacht ist, verschlüsseln möchte. Nachdem wir den Haken für die S/MIME-Verschlüsselung in Apple Mail entfernt hatten, ging der Versand von E-Mails wieder Problemlos. Na ja, E-Mails werden jetzt mit dem Zertifikat signiert, aber das ist ja nicht weiter schlimm und verursacht keine Probleme. Apple Mail merkt sich zum Glück die zuletzt verwendete Einstellung und würde erst wieder verschlüsseln wollen, wenn man das Häkchen wieder aktiv setzt.

Wie konnte es nun dazu kommen? Initial wurde der Mac nur mit dem Mail-Konto eingerichtet. VPN kam erst einige Zeit später hinzu. Mail hat also die ganze Zeit sowieso nicht auf das Zertifikat zugegriffen. Erst nachdem es aufgrund eines Fehlers im Mail-Konto nötig war, das Mail-Konto neu einzurichten, hat Apple Mail nachgeschaut, ob es ein Zertifikat im System findet, welches die Identität des angemeldeten Nutzers nachweist, mit dem es E-Mails verschlüsseln kann. Da es fündig wurde, hat es also als Standardeinstellung dieses eigentlich für VPN gedachte Zertifikat genommen. Und da das Zertifikat im System-Speicher liegt, ist dafür ein administrativer Zugriff nötig.