iOS 6: Passbook – Verbindung mit dem iTunes Store nicht möglich

Wer sein Apple-Gerät auf iOS 6 aktualisiert hat und Passbook nutzen (oder einfach nur anschauen) möchte, bekommt unter Umständen die Meldung „Verbindung mit dem iTunes Store nicht möglich“.

Um das Problem zu beheben, hat es zumindest bei mir geholfen, die Passbook-App komplett zu beenden (sie darf nicht nur im Stand-by sein), in den Einstellungen unter Allgemein – Datum & Uhrzeit die Option „Automatisch einstellen“ auszuschalten und das Datum manuell auf ein Jahr in der Zukunft zu ändern. Es könnte dann vielleicht die Meldung kommen, dass seit 52 Wochen kein Backup mehr gemacht wurde (na klar doch…), aber das sollte niemanden beunruhigen 😉

Nach einem anschließenden Start der Passbook-App kann dann die Verbindung zum iTunes Store erfolgreich durchgeführt werden. Die Datums- und Uhrzeiteinstellung kann man nun wieder zurück auf „Automatisch einstellen“ setzen.

Dieser Tipp stammt von MacRumors (leider dort nicht so umfangreich, so dass ich ein wenig rumprobieren musste) und wurde von mir nun erfolgreich getestet.

Update auf iOS 5

Tja, da will man mal zu den ersten gehören und zieht sich ganz fix das Update auf iOS 5 herunter, um die ganzen neuen tollen Funktionen auf einem fast antiquierten iPhone 3 GS zu testen. Leider hat Apple wohl nicht mit dem Ansturm auf die Server gerechnet, denn die sind total überlastet und führen beim Update-Versuch zum Fehler: „Das iPhone … konnte nicht wiederhergestellt werden. Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten (3200).“

Die Ursache ist, dass iTunes vor dem Aufspielen des Updates auf das iPhone über den iTunes Store versucht, das heruntergeladene und extrahierte Update zu verifizieren. Kann der Apple-Server nicht erreicht werden, gibt es diese Fehlermeldung. Aufgrund der ausgelasteten Server kann das Update also nicht installiert werden, obwohl man es sich schon erfolgreich herunterladen konnte (wer keine Internetverbindung hat, der stößt also auf dasselbe Problem). Das einzige, was man jetzt machen kann: Ruhe bewahren und abwarten, bis der große Ansturm vorbei ist. In manchen Foren wird übrigens davon berichtet, dass es nach einigen erfolglosen Versuchen mit der Installation bereits geklappt hätte [Update] was ich inzwischen auch bestätigen kann.[/Update]

(Update am 12.10.2011 um 22:43 Uhr)

Betrug über Mobilfunkrechnung?

Am 10.07.2010 erhielt ich eine Mobilfunkrechnung, die eine mir nicht erklärliche Position über 3,99 € mit der Fälligkeit am 28.06.2010 enthält. Abgerechnet wird von der Firma Ericsson IPX AB, Kistavägen 25, SE – 164 80 Stockholm. Ein Anruf bei der dazugehörigen Hotline unter der Rufnummer 0180 5 342022 erbrachte das Ergebnis, dass Ericsson IPX AB nur der Abrechnungspartner für Cellfish Media sei (der entsprechende Hinweis auf „Cellfish“ befand sich schon im EVN) und ich mich diesbezüglich an ebendieses Unternehmen unter der Rufnummer 0180 5 696673 wenden solle. Dort gibt es aber keine richtige Hotline, sondern nur die Möglichkeit, seine Abos telefonisch zu verwalten, worüber ich immerhin schon mal ein mögliches Abo (ob man eins hat, wird einem nicht gesagt) gekündigt habe. Eine Bestätigung der Kündigung wird nicht versendet, sondern man muss sich auf die Technik verlassen. Immerhin hatte ich somit das Gefühl, weitere unberechtigte Abbuchungen, die evtl. auf einem mir untergeschobenen Abo basieren, zu verhindern.

Weiterhin schrieb ich eine E-Mail an Cellfish Media (info@cellfishmedia.de) mit der ausdrücklichen Aufforderung, zu dieser Position Stellung zu nehmen, insbesondere was die Art und den Umfang der angeblich gebuchten Leistung betrifft. Nach über einer Woche erhielt ich am 21.07.2010 von Cellfish Media unter der Adresse info@cellfishmedia.fr mit der Aussage, dass für die Mobilfunknummer, die ich mitgeteilt habe, keine Buchung gefunden werden konnte, mit der Bitte, die korrekte Mobilfunknummer zuzusenden, um diese Sache zu klären. Auf meine Antwort am selben Tag, dass es die korrekte Mobilfunknummer sei und dem Hinweis, dass dies doch irgendwo dokumentiert sein müsste, habe ich bis heute keine weitere Nachricht mehr von Cellfish Media erhalten.

[Änderungen am 10.11.2012] Eigentümer der Domain cellfishmedia.de ist laut Whois-Eintrag vom 10.11.2012 die MY DOO GmbH in Düsseldorf, (im August 2010 war dort noch die Legion Telekommunikation GmbH aus Düsseldorf, die wiederum ebenfalls wie Cellfish Media zur Unternehmensgruppe Lagardére Active Media gehört, eingetragen). Zum Zeitpunkt meines Blogeintrags war der entsprechende Kontakt für Deutschland laut cellfishmedia.com eine @legion.de-Adresse. Inzwischen hat Cellfish die Kontaktadressen auf eigene @cellfishmedia.de-Adressen geändert, auch wenn dort immer noch die legion Telekommunikation GmbH als Ansprechpartner geführt wird (Screenshot vom 19.04.2014). Geschäftsführer der MY DOO GmbH ist im Übrigen auch der Geschäftsführer von legion Telekommunikation GmbH. Das ganze Konstrukt ist auf mobiles Marketing und mobiles Publishing spezialisiert, bietet also Klingeltöne, Hintergrundbilder und ne ganze Menge anderen Blödsinn an, ähnlich wie Jamba, für was ich noch nie Geld ausgegeben habe. [Änderungen Ende]

Heute erhielt ich abermals eine Mobilfunkrechnung mit dem Betrag von 3,99 €, der für Cellfish Media über Ericsson IPX AB abgerechnet wird, mit der Fälligkeit zum 05.07.2010. Dass danach keine weiteren Abrechnungen stattfanden, wird mit Sicherheit an meiner telefonischen Abmeldung vom potentiellen Abonnement gelegen haben, sonst hätte ich wahrscheinlich viermal diese Position auf der Rechnung gehabt.

Wenn ich in den nächsten Tagen die Zeit dazu finde, werde ich auch mal bei der Kriminalpolizei vorbei schauen und mal horchen, was die zu der ganzen Sache sagen.

[Update 21.10.2010: am 13.08.2010 habe ich Anzeige erstattet. Seitdem habe ich aber nichts wieder gehört, der Kriminalpolizei und somit auch sicherlich der Staatsanwaltschaft ist dieser Artikel hier bekannt. Heute habe ich einen interessanten Artikel bei Spiegel Online zu dem Thema finden können: Abzock-Abos auf dem iPhone]

[Update 21.09.2011: inzwischen habe ich eine Nachricht der Staatsanwaltschaft Gießen erhalten, dass die Ermittlungen bis auf weiteres eingestellt wurden]

[Update 15.11.2011: Mit Verabschiedung der Neuregelung des Telekommunikationsgesetzes am 27.10.2011 kann man von nun an bei seinem Service-Provider einzelnen Positionen auf der Rechnung widersprechen, ohne dass man Angst haben muss, dass einem der Mobilfunkvertrag gesperrt oder gekündigt wird. Der Drittanbieter ist dann selbst dafür verantwortlich, seine Forderungen geltend zu machen und kann nicht mehr den Weg über den Provider gehen.]

[Update 10.11.2012: Der Geschäftsführer der legion Telekommunikation GmbH lässt mir durch die Anwaltskanzlei Kötz Fusbahn in Düsseldorf mitteilen, ich behaupte falsche Tatsachen über sein Angebot. Nach einer Rücksprache mit dem Verbraucherschutzverein Antispam e.V. habe ich Änderungen am Artikel durchgeführt. Dem Wunsch auf Löschung des gesamten Artikels komme ich selbstverständlich nicht nach, durch die Korrekturen, die ich durchgeführt habe, ist der Vorwurf einer falschen Tatsachenbehauptung nicht mehr haltbar.]