Kerio Connect und fail2ban

Wer einen Mailserver betreibt, kennt das Problem, dass man neben den normalen E-Mails auch irgendwann höhere Mengen an Spam erhält. Bei dem von mir verwalteten Webserver mit Kerio Connect sind es so ungefähr 98% aller SMTP-Anfragen, die mit Spam zu tun haben.

Natürlich bietet Kerio Connect hier schon eine Auswahl an Antispam-Mechanismen an. So greift ein Spamassassin ein sowie verschiedene individuell zu gestaltende Spamfilter und Blacklist-Abfragen. Diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall auch nutzen.

Das ändert aber nichts daran, dass der Mailserver immer wieder die gleichen Anfragen von den denselben Spam-Servern annehmen und verarbeiten muss. Hinzu kommen noch Script-Kiddies, die irgendwann auf den Webmailer aufmerksam werden und dort mit Exploit-Scripts versuchen, irgendwie Zugriff zu erlangen.

An dieser Stelle kommt dann das Tool fail2ban ins Spiel. Jedenfalls wenn man den Kerio Connect Server nicht unter Windows, sondern unter einem Linux laufen lässt.

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Tech-Tipp: Outlook 2013 und Kerio

Nachdem ich heute mein Office-Paket von 2010 auf 2013 aktualisiert habe, konnte ich plötzlich nicht mehr auf mein Kerio-Profil zugreifen. Die Meldung lautete sinngemäß:

Der Informationsdienst „KOFFMSP.DLL“ konnte nicht geladen werden.

Eine Google-Suche brachte mich leider nicht sehr weit, da dort nur andere Ausgangsszenarios in den Lösungsvorschlägen behandelt werden.

Ich habe zunächst versucht, den Kerio Outlook Connector (KOFF) neu zu installieren – ohne Ergebnis. Auch ein Anlegen eines neuen Profils in Outlook für Kerio brachte mich nicht weiter.

Letztendlich half, den KOFF zu deinstalllieren, die Kerio-Profile aus Outlook zu löschen (macht ja nix, ist ja eh alles auf dem Server gespeichert) und den PC neu zu starten. Nach dem Neustart habe ich KOFF wieder installiert und konnte mir erfolgreich ein neues Outlook-Profil mit meinem Kerio-Account anlegen.