Die Spinner aus der Meta-Ebene

Es ist bei meinen Freunden und Lesern allgemein bekannt, dass ich von religiösem Wahnsinn und Esoterik ungefähr so viel halte, wie ein Veganer von einem saftigen Steak. Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel verfasst, der sich mit gewissen Strömungen in der Piratenpartei befasst. Eigentlich nicht mal direkt mit diesen Strömungen, sondern vielmehr mit einer gewissen Personalentscheidung auf Ebene des Abgeordnetenhauses in Berlin. Jedenfalls hat das wohl eine Person gestört, was ich geschrieben hatte, denn ich bekam einen „netten“ Kommentar dazu, den ich allerdings nicht veröffentlichte, da ich mir auf der einen Seite in meinem eigenen Blog erlauben kann, nur die Meinungen zuzulassen, die mir gefallen, und auf der anderen Seite war dort ein Link zu einem Online-Angebot enthalten, wo urheberrechtlich geschützte Werke für lau verteilt werden.

Nach nun fast drei Monaten habe ich mich nun doch noch dazu entschlossen, auf diesen Kommentar einzugehen, weil er inhaltlich viel Spaß macht.

Im Wortlaut heißt es in diesem Kommentar:

Sorry Kollege – aber Deine abfälligen und übertrieben einseitigen Ansichten über Spiritualität und esoterische Praxis zeigen dass du Null Erfahrung in dem Bereich hast. Auch mit den beeindruckenden Heilerfolgen die ein Dr. Hamer vorzuweisen hat scheinst du dich nicht mal im geringsten objektiv beschäftigt zu haben. Alles was du hier geschrieben hast ist ein Vorurteil nach dem anderen, schön nachgeplappert von Trollsites wie Esowatch. Klar gibt es viele Spinner aus der Esoterik Ecke und sicher ist nicht jeder Vertreter dieser Weltanschauung fehlerfrei aber wenn man sich so anstellt wie du wird man nie verstehen warum diese Methoden so beachtlich gut funktionieren. Jemand einfach nur lächerlich machen zu wollen ohne ein einziges begründetes Argument entspricht dem Niveau eines 5.-Klässlers. Vielleicht informierst du dich erstmal unvoreingenommen über das ein odere andere Thema das du anspricht befor du deinen Senf abgibst. Anfangen kannst du damit: http://[Raubkopierer-Portal]/693656-house-numbers-die-aids-verschwoerung-2011-deutsch-hq-dvdrip-ac3-xvid-m3zz.html

und damit: http://www.klein-klein-verlag.de/Was-tun-wir/eidesstattliche-versicherung-von-dr-stefan-lanka.html

Namaste!

Ich habe mir genau diese AIDS-Verschwörung, die mir hier von dem anonymen Spaßvogel, der offenbar seine geistige Erfüllung im Mondscheinbaden von Kieselsteinen gefunden hat, empfohlen wird, angesehen. Aussage dessen ist, dass HIV eine Erfindung amerikanischer Militärs sei, um Homosexuelle und Drogensüchtige auszurotten, aber der Virus außer Kontrolle geraten und nun ein globales Problem geworden sei.

Jeder Mensch, der einigermaßen vernünftig denken kann, wird spätestens jetzt erkennen, dass dieser Esoterik-Fritze, der mir hier vorwirft, ein Vorurteil nach dem anderen aneinander zu reihen und die „seriöse“ (an dieser Stelle ein lautes Lachen) Esoterik somit zu Unrecht durch den Dreck zu ziehen, seinen Teil dazu beiträgt. Ich selbst habe gar nicht vor, die „seriöse“ Esoterik durch den Dreck zu ziehen, da es sie für mich gar nicht gibt. Es mag eine Glaubensfrage sein, genauso wie der Glaube an einen oder mehrere Götter, ob eine Salami, die während einer Vollmondnacht hergestellt wurde, besondere Kräfte besitzt (Die Vollmond-Salami ist übrigens kein Witz, der Blödsinn wird tatsächlich von der Metzgerei Ludwig hergestellt und u.a. bei Karstadt (Perfetto) verkauft). Aber genauso, wie ich bspw. den christlichen Glauben als Mittel zur Verängstigung, Unterdrückung oder auch Beruhigung für naive Menschen betrachte, ist für mich die Esoterik nichts anderes. Die Menschen wollen an Dinge glauben, weil sie nicht in der Lage sind, das zu verstehen, was um sie herum passiert.

Und dann kommen da die echten Spinner, die – entweder von einem höheren Wesen beauftragt oder weil sie sich selbst als höheres Wesen betrachten oder glauben, die Erkenntnis über alle Wahrheit zu besitzen – dann ziemlich viel Müll in die Welt blasen. Da fängt es an mit Trotteln, die sich vor Hochspannungsmasten fürchten und jedem erzählen, dass sie in deren Nähe bspw. ein Kribbeln bemerken, wenn sie den Holzgriff eines Spatens anfassen. Andere glauben daran, dass die Kondensstreifen von Flugzeugen irgendwelche Mittel enthalten, um die Bevölkerung gefügig zu machen. Dann gibt es wiederum welche, die glauben, dass Aids ein missglücktes Experiment einer biologischen Waffe ist (wie auch gerne in Zombiefilmen thematisiert), ebenso wie die Vogelgrippe. Dann sind einige überzeugt, dass man Krebs mit der Gabe einfacher Vitamin-C-Präparate heilen könne. Manch einer weiß, dass die Illuminaten jede Regierung der Welt unterwandert haben und somit bspw. jeder Krieg ein bewusster Schachzug der Illuminaten ist. Übrigens waren die Illuminaten auch an den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 beteiligt. Natürlich!

Und an allem sind letztendlich die Juden schuld!

Nein, das sag ich jetzt nicht einfach so. Verfolgt man die ganzen Verschwörungstherorien zu ihren Anfängen, findet man sehr häufig einen Bezug zu antisemitischen Bestrebungen. Dort ist häufig genug von einer zionistischen Weltverschwörung die Rede.

Natürlich hat man für jede Verschwörungstheorie auch die entsprechenden Nachweise. Das sind gerne mal Videos und Bilder, auf denen eigentlich nichts zu erkennen ist, woraus die Verschwörungstheoretiker dann wiederum sehr viel erkennen können. Das sind aber auch angebliche Zeugenaussagen von Leuten, die sich irgendwas einbilden. Man hat sogar echte wissenschaftliche Erkenntnisse dabei, die jedoch oftmals falsch interpretiert werden (weil völlig aus dem Kontext gerissen). Und natürlich viele andere Faktoren, die zusammenspielen aber erst durch eigenwillige (aber durchaus logische) Interpretationen und Schlussfolgerungen dazu führen, dass diese Verschwörungstheorien eine durchaus stabile erste Basis erhalten. Gegenbeweise werden aber in der Regel nicht zugelassen, da sie als gefälscht gelten (sie würden ja auch die Verschwörungstheorie unglaubwürdig erscheinen lassen). Ein gutes Beispiel dafür ist die Bielefeldverschwörung (ein Experiment von Studenten, um zu zeigen, wie Verschwörungstheorien funktionieren).

Die Wege von Esoterikern und Verschwörungstheoretikern sind übrigens häufig sehr nahe beieinander, ebenso beliebt sind dieselben Verschwörungstheorien auch im ultrarechten, pro-nationalen Spektrum. Zum Beispiel haben auch verschiedene Nazi-Parteien wie die NPD oder die REP in der Vergangenheit ihre Propaganda mit Hilfe u.a. von Chemtrail-Verschwörungstheorien in die Welt geschickt. Da passt es ja auch, dass der in dem Kommentar genannte Stefan Lanka nicht nur ein esoterischer Quacksalber, sondern auch verantwortlich für die eine oder andere haarsträubende Verschwörungstheorie und außerdem Anhänger der Germanisch Neuen Medizin ist, die durchaus eine feste Verbindung zu antisemitischem Gedankengut hat.

Also liebe Meta-Spinner, werft mir bitte nicht vor, ich hätte mich mit dem Thema nicht genug oder nur einseitig beschäftigt, wenn ihr mir selbst nur „Nachweise“ aus einseitiger und ideologisch verblendeter Sicht bieten könnt.

Religion im Überfluss

Ich zitiere mal einen klugen Menschen (oder zumindest einen klugen Satz dieses Menschen): „Religionen kann man doch gar nicht beleidigen, Religionen sind eine Beleidigung. Eine Beleidigung jeglichen gesunden Menschenver­standes.“ – Schockwellenreiter

Ursächlich für diese Aussage war, dass sich Jörg Kantel über die katholische Kirche erzürnte, da der Kölner Kardinal Joachim Meisner seinen katholischen Dunst zum Thema Abtreibung losgelassen hat, nach dem Motto: Abtreibung ist Mord. Ok, nix Neues. So mancher klerikaler Hirnfurz besteht aus solchen und ähnlichen Aussagen.

Der sprichwörtliche Zorn „Gottes“ fährt aber nun auf Jörg Kantel in Form einer ziemlich weltlichen Strafanzeige herab. Ob es nun daran liegt, dass er den Kardinal als „Ayatollah von Köln“ bezeichnete oder als „Hassprediger“? Vielleicht war es auch die Bezeichnung „Kinderficker-Sekte“ für die katholische Kirche? Man weiß es nicht…

Die Staatsanwaltschaft ermittelt zumindest wegen „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religions­ge­sell­schaften und Weltanschauungsvereinigungen“, das ist § 353d im Strafgesetzbuch. Dieser Mittelalterparagraph steht übrigens laut UN-Menschenrechtskommission in einem Missverhältnis zu den allgemeinen Menschenrechten, was aber die deutsche Gerichtsbarkeit nicht davon abhalten muss, zu Ungunsten desjenigen zu urteilen, der da „beschimpft“ hat. Und bis man sich dann mal zu einem Gericht durchgekämpft hat, welches sich für die Menschenrechte interessiert, kann es ein weiter Weg sein.

Da bedeutet nicht, dass man grundsätzlich straffrei aus einer solchen Sache herauskommt, wenn man was böses über Religionen schreibt (und einen langen Atem beweist). Wenn ich das korrekt verstanden habe, ist man jedoch so lange aus der eher sicheren Seite, wenn man nicht zu Hass und Gewalt aufruft, sondern sich die Beschimpfung lediglich in allgemeiner Kritik an der Religion oder Weltanschauung äußert. Riefe ich „Verbrennt alle Christen!“, wäre das strafbar. Würde ich nur sagen „Das Christentum ist eine Verarsche von vorne bis hinten“ ist es ok. Insofern dürfte der Schockwellenreiter wenig zu befürchten haben, wenn er die katholische Kirche als „Kinderficker-Sekte“ bezeichnet (denn das ist ja leider auch die traurige Wahrheit, dass die katholischen Kleriker gerne mal die kleinen Jungs an ihre kleinen Lümmel heranführen). Und Joachim Meisner als „Hassprediger“ und „Ayatollah von Köln“ zu bezeichnen ist wohl kaum eine Beschimpfung der Religionsgesellschaft, sondern des Kardinals – und darum geht es hier ja gar nicht.

Aber es ist schwierig, sich vor den weltlichen Befindlichkeiten von Hardcore-Christen zu schützen, denn die hetzen einem erstmal die Staatsanwaltschaft auf den Hals. Da lobe ich mir doch die Islamisten – da weiß man, was man hat! Die drohen mit Mord und zünden einem die Wohnung an, wenn man ihren Mohammet auch nur schief anguckt. Da stellt sich der Staat dann sogar schützend vor einen. Die Juden hingegen sind vermutlich absolut harmlos. Mag sein, dass Frau Knobloch mal einen offenen Brief schreibt und mit dem Zeigefinger droht, aber die Juden haben sich schon seit Jahrhunderten (oder Jahrtausenden) ihrem Schicksal ergeben, immer diejenigen zu sein, die man beim Völkerball als letztes in seine Mannschaft holt. Immerhin hat es die christliche Religion inzwischen geschafft, die Juden nicht weiter auszurotten.

Der Rest ist meist Frickelwerk aus verschiedenen Konfessionen – wobei da die Christen noch die Mehrheit sind. Zeugen Jehovas, Neuapostolen, Baptisten… und noch ein paar lustige: die xenuphoben Scientologen, FSM, IPU

(Man möge verzeihen, dass ich auf asiatische Religionen nicht eingehe, da ich von denen nichts weiß – sind vermutlich größtenteils von Christen ausgerottet worden)

Andere Religionen wie die heidnischen Wicca gibt es noch vereinzelt, aber gelten Dank christlicher Gründlichkeit als ausgerottet.

Odin sei Dank bin ich Atheist 😀

Frauen und Religion

Man möchte meinen, dass unsere heutige „zivilisierte“ Gesellschaft in Sachen Emanzipation durchaus fortgeschritten ist. Gleichberechtigung der Geschlechter wird zumindest in den „christlichen“ Industriestaaten groß geschrieben. Wenig überraschend ist, dass das Weltbild mancher religiösen Gesellschaften immer noch im Mittelalter verweilt. Neben der katholischen Kirche, die wenigstens so langsam zeigt, dass das Mittelalter schon seit einiger Zeit vorbei ist, sind auch die russisch-orthodoxen noch nicht im Heute angekommen. So sehr ich den christlichen Glauben auch aufgrund verschiedener Aspekte verachte, muss ich zumindest der evangelischen Kirche zugestehen, dass es in Sachen Gleichberechtigung sehr modern zugeht. Der geistige Führer der evangelischen Kirche Deutschlands (EKG) ist eine Frau. Und das ist das verheerende an der Sache: die russisch-orthodoxe Kirche erkennt keine Frau als Führungsperson an, da es eine Frauenordination dort schlichtweg nicht gibt, ja sogar abgelehnt wird.

Das bestürzende an der Sache ist, dass jahrelange gute Beziehungen zwischen der EKG und der russisch-orthodoxen Kirche somit einfach beendet sind. Die Ignoranz mancher Religionen oder in diesem Fall Konfessionen ist es wert, einen Artikel hier in diesem Blog zu hinterlassen, der – entgegen meiner Natur – nicht den christlichen Glauben angreift, sondern das verachtenswerte mittelalterliche Weltbild gegenüber Frauen in der Gegenwart anprangert. Nur weil ein extremistischer Paulus vor knapp 2.000 Jahren schrieb, dass die Frau minderwertig sei, muss man diese antike (quasi) Einzelmeinung heute in der modernen Welt nicht mehr verteidigen, da wir inzwischen (glücklicherweise) wissen, dass Frauen uns Männern nicht unterlegen sind, sondern sich auch in der Lage befinden, eigene Meinungen zu bilden, selbst wenn das patriarchische (und absolut sinnfreie) Weltbild dadurch gestört wird.

Schweizer Religionskäse

Am vergangenen Sonntag haben die Schweizer über das umstrittene Minarettverbot abgestimmt und es mit 57%iger Stimmenmehrheit durchgesetzt. Jetzt kann man sagen: ja, die klare Mehrheit der Schweizer wünscht sich das Verbot des Baus von Minaretten. Betrachtet man aber mal die Zahlen, so waren nur knapp über die Hälfte der Schweizer überhaupt an der Abstimmung beteiligt. Daraus ergibt sich, dass sich lediglich etwas über 30% der Schweizer, also nicht mal ein Drittel, explizit für das Verbot aussprechen. Damit kann man ein passives Mitwirken bzw. eine passive Zustimmung derjenigen, die nicht zur Abstimmung gegangen sind, sich also enthalten haben, zwar immer noch als Zustimmung interpretieren, schließlich ist die Duldung oftmals schwerwiegender als eine aktive Teilnahme. Aber letztendlich lässt sich darüber keine konkrete Aussage fassen, außer der, dass nur knapp ein Drittel der Schweizer ein Minarettverbot klar befürwortet. Und es ist schade, dass bei solchen heiklen Fragen immer diejenigen die Abstimmungen gewinnen, die am besten ihre Leute mobilisieren können – nämlich die Extremisten. Das ist nicht nur in der Schweiz so…

Ich muss gestehen: ich wäre auch für ein Minarettverbot gewesen. Aber nur, wenn es auch gleichzeitig ein Kirchenglockenverbot gegeben hätte. Wer, wie ich, neben einer katholischen Kirche wohnt und noch ein bis zwei weitere Kirchtürme in näherer Umgebung hat, der hätte dafür auch volles Verständnis. Religionsfreiheit in allen Ehren: aber sollte die viel gepriesene Religionsfreiheit nicht auch bedeuten, dass ich frei von Religion sein darf? Wenn ich anfangen würde, Sonntags morgens 10 Minuten lang auf dem Balkon aus der Satanischen Bibel über ein Megaphon zu rezitieren, wäre mir der Unmut meiner Mitmenschen sicherlich gewiss… Aber Kirchenglocken dürfen mehrmals täglich teilweise 20 Minuten lang läuten, so dass ich zu diesen Zeiten weder telefonieren, noch lesen, noch schreiben, noch Filme schauen kann – vom sonntagmorgendlichen Schönheitsschlaf ganz zu schweigen.

Schulgebete

Fast wie ins Mittelalter versetzt fühlt man sich, wenn man von dem christlichen Fundamentalismus mancher Eltern im nordrhein-westfälischen Korschenbroich hört. Dort war es bislang an der Grundschule im Stadtteil Pesch üblich, bei Unterrichtsbeginn ein kleines, zwar konfessionsloses, aber dennoch christliches Gebet zu beten. Verwendet wurden dazu die letzten vier Zeilen des bekannten Textes von Dietrich Bonhöffer, den er in seiner Gefangenschaft kurz vor seiner Hinrichtung verfasste („Von guten Mächten“).

Eine Erwähnung in den Medien wäre es wohl kaum wert gewesen, wenn sich nicht sich als atheistisch bezeichnende Eltern gegen dieses alltäglich Gebet zu Recht verwehrt und eine Beschwerde eingereicht hätten. Das Schulamt reagierte genau richtig und verbot kurzum das Schulgebet. Die christlich-fundamentalen Eltern des Ortes, die offenbar ein großes Problem mit Toleranz gegenüber Menschen mit anderer Weltanschauung haben, gründeten eine Initiative, um die christliche Gehirnwäsche in der Schule weiterhin zu ermöglichen.

Der Konflikt eskalierte, als der Schulleiter die Vorbereitungen des traditionellen Krippenspiels, welche während des normalen Unterrichts stattfinden sollten, aus den genannten Gründen absagte. Die fundamentalistischen Eltern waren empört und starteten eine Kampagne, die nun entschieden dafür eintritt, dass das Verbot des Gebets aufzuheben. Dazu wurde auch der Kontakt zu den Medien nicht gescheut.

Leider hat sich abschließend das NRW-Schulministerium nicht gerade klar ausgedrückt, sondern versucht den Streit mit einer sehr schwammig fomulierten Formulierung, dass „kein Kind gegen seinen Willen oder dem seiner Eltern zum Schulgebet gezwungen werden“ dürfe. Jeder Schüler solle einem Gebet „in zumutbarer Weise ausweichen“ können.

Inzwischen gibt es auch kein Gebet mehr. Stattdessen wird eine Schweigeminute gehalten, gegen die keiner etwas auszusetzen hat.

Quelle: spiegel.de