Geeks und Nerds und Abmahnungen

Man sollte meinen, dass die Begriffe „Geek“ und „Nerd“ so allgemein gebräuchlich sind, dass man sie so verwenden kann, wie man möchte. Immerhin ist der Begriff „Nerd“ spätestens seit 1950 bekannt, der „Geek“ sogar noch länger (wenn auch mit etwas anderer Bedeutung). Man sollte also auch meinen, dass man niemandem weh tut, wenn man einen Shop betreibt, bei dem sich der Nerd sein Geek-Spielzeug bestellen kann. Ebenso sollte man auch meinen können, dass niemand einem deswegen auf die Füße treten kann.

Dass es in der Realität doch immer etwas anders kommt, das erfährt gerade mein bevorzugter Shop für Nerd/Geek-Zeug. getDigital ist vor einigen Tagen von einer dubiosen Firma „Trade Buzzer UG“ aus Berlin in meiner unmittelbaren Nachbarschaft (die sitzen in der Nähe des Mierendorffplatzes in einem Mehrfamilienhaus, das ist gerade mal eine U-Bahn-Station entfernt) abgemahnt worden, die sich vor gar nicht all zu langer Zeit „Geek Nerd“ als Marke schützen ließ. Und wie es der Zufall so will, ist diese „Trade Buzzer UG“ oder zumindest der Geschäftsführer auch schon mit anderen vergleichbaren Abmahnumtrieben aufgefallen. Da überrascht es nicht, dass auch der abmahnende Anwalt kein unbeschriebenes Blatt ist.

Natürlich wehrt sich getDigital gegen diesen Stuss. Und ich muss wohl auch kaum beide Daumen drücken, damit die Anwälte und Gerichte, die sich mit dieser überflüssigen Trollerei auseinander setzen müssen, erkennen, sich gegen „Trade Buzzers UG“ zu entscheiden.

Wer den Blogeintrag dazu bei getDigital lesen möchte, der klickt bitte hier.

Verlinken verboten

Manche Unternehmen machen es sich unverständlich schwer, dass man sie im Internet findet. Zumindest wenn man sich strikt an die Vorgaben auf deren Internetseiten halten würde. Kein Wunder, das Internet ist ja auch Neuland und wurde gerade erst entdeckt. Nur so ein paar schräge Nerds wie ich kennen dieses Internet schon ein paar Tage länger. Und sowas zählt nicht. Und weil dieses Internet so toll und neu ist und man nicht weiß, wie man damit umgeht, ist es für manche Unternehmen ganz schwer zu verstehen, dass sie nicht alles kontrollieren können. Man kann seine Mitarbeiter mit Kameras überwachen, täglich nach Feierabend eine Durchsuchung von Taschen durchführen, das Surfverhalten seiner Mitarbeiter kontrollieren, E-Mails mitlesen oder die Mitarbeiter dazu zwingen, ihre Social Media Profile zu offenbaren. Das Internet aber können sie nicht kontrollieren, auch wenn sie es gerne wollten. Denn wie sonst erklärt sich die dermaßen blöde Forderung?

Ein Hyperlink auf die Website der … darf nur nach Erteilung einer vorherigen Einwilligung durch unser Unternehmen durch Dritte eingerichtet werden. Sollten Sie einen solchen Hyperlink auf unsere Website setzen wollen, so nehmen Sie bitte vorher schriftlich Kontakt mit uns auf. In jedem Fall ist es nur gestattet, auf die Startseite … zu verlinken.“

Nicht nur, dass es absoluter Quatsch ist und auch rechtlich nicht durchsetzbar, zeugt so eine Forderung doch vom absoluten Unverständnis und kompletter Ignoranz moderner Technik (dabei ist das Internet gar nicht mehr so modern). Und wenn dann große Unternehmen wie Opel oder IT-Unternehmen wie die SOFTSTAR GMBH sich so etwas auf die Internetseite stellen, verliert man auch das letzte Restvertrauen in solche Unternehmen – abgesehen davon, dass gerade bei IT-Unternehmen die Glaubwürdigkeit darunter leidet.

Jetzt mal die ganz provokative Frage: seid ihr dumm? Habt ihr diese Texte irgendwo kopiert, ohne euch mal Gedanken darüber zu machen, wie sinnvoll oder sinnentleert solche Textblöcke sind? Bei über 8.000 Suchergebnissen bei Google mache ich mir da schon Sorgen…

Doch auch andere Hinweise sind sehr bedenklich. Man kann es nach den ganzen Enthüllungen um die NSA zwar durchaus nachvollziehen, dennoch entbehren solche Forderungen jeglichem Realitätssinn:

ACHTUNG: Bitte senden Sie … keine Mails über amerikanische Mailserver (z.B. Hotmail, Outlook.Com, Googlemail, Yahoo). Angesichts der aktuellen Diskussionen über die Ausspionierung durch NSA u.ä. wurde veranlasst, dass eingehende Mails von diesen Servern sofort ungelesen gelöscht werden.

So gefunden auf der Internetseite des Instituts für Psychologie der Universität Kiel. Ok, Psychologen sind nicht unbedingt dafür bekannt, technikaffin zu sein und vielen sagt man nach, dass sie nur Psychologie studiert haben, um sich selbst analysieren oder therapieren zu können. Aber dies hier ist doch schon sehr übertrieben.

Noch mehr witzige Sachen sind: „Optimiert für Internet Explorer 6“, welches man auch heute noch auf unzähligen Internetseiten findet. Ebenso der Hinweis, dass die Seite am besten mit einer Auflösung von 800×600 oder 1024×768 zu betrachten ist. Angesichts der technischen Entwicklung der letzten Jahre muten diese sicherlich 10 Jahre alten Relikte nur noch albern und rückständig an.

Das Google-StreetView-Phänomen

Derzeit erhitzt das Projekt Google StreetMap die Gemüter. Angeheizt durch die Politik, die dieses Thema als Nebelkerze verwendet, um von tatsächlich problematischen Themen wie bspw. die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken abzulenken. An der ganzen Diskussion lässt sich aber auch hervorragend erkennen, dass offenbar auch sehr viele Menschen und auch Medien gerne laut über Dinge reden, von denen sie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben, stürzen sich wie die Geier auf die Gerüchte, die sie gehört haben, spinnen dies weiter und machen aus einer eigentlich ganz harmlosen Sache eine monströse Unverschämtheit.

Die Auflösung des Rätsels, was Google StreetView ist, möchte ich hier mal vorweg nehmen: Google schickt seine Fahrzeuge , die mit einer in ca. 2,90m Höhe befestigten 360° Kamera ausgestattet sind, über die Straßen. Hierbei wird alle paar Sekunden ein Foto gemacht. Das passiert für einen Ort in aller Regel einmalig. Diese Fotos werden dann mit dem Kartendienst Google Maps verbunden, so dass man virtuell durch die Städte laufen kann. Gesichter und KFZ-Kennzeichen werden von einer Software mit einer sehr hohen Genauigkeit automatisch erkannt und unkenntlich gemacht. Es kann durchaus passieren, dass dieser Automatismus nicht immer greift, aber Google reagiert sehr schnell auf entsprechende Hinweise und bearbeitet Fotos, auf denen noch Gesichter oder KFZ-Kennzeichen zu erkennen sind, manuell nach.

Damit komme ich dann auch zum problematischen Teil. Es kann nämlich auch durchaus vorkommen, dass man zufällig vom Google-StreetView-Fahrzeug in einer blöden Situation erwischt wird. Viele Situationen kann man jedoch auch durch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit vermeiden: wenn man bspw. eine „Erotik-Videothek“ besuchen möchte und gesteigerten Wert darauf legt, dass man nicht direkt davor fotografiert wird und der Besuch quasi der ganzen Welt angezeigt wird, reicht es aus, sich vorher nochmal umzusehen, ob man eines dieser Fahrzeuge in seiner näheren Umgebung sieht. Die Chance, dass man fotografiert wird, ist jedoch deutlich gering. Wie schon gesagt, fährt das Google-Fahrzeug jede Straße nur ein einziges Mal ab. Dies geschieht in einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h und es wird nicht gefilmt, sondern es wird nur alle paar Sekunden ein Foto geschossen.

Und nun will ich noch die düsteren Legenden und die größten Missverständnisse zu Google StreetView aufklären. Es ist schon bedeutend, wenn sich Promis in aller Öffentlichkeit blamieren, indem sie in der BILD ganz offen und klar zugeben, dass sie keinerlei Ahnung haben, wovon sie sprechen. Aber die Hauptsache ist ja, dass man mal wieder die Namen Sky du Mont oder Jeanette Biedermann liest. Neben anderen haben diese nämlich in einem Interview ganz offenbar gezeigt, dass es trotz grober Ahnungslosigkeit wichtig ist, zu einem Thema zu äußern – und nebenbei auch teilweise noch intime Details aus dem Privatleben veröffentlichen, die man auch mit Google StreetView nicht erfahren hätte. So hat Jeanette Biedermann Angst davor, dass man sie beim nackt Sonnenbaden in ihrem Garten beobachten könnte. Sky du Mont möchte nicht, dass man seine Kinder beim Spielen im Garten beobachten kann. Der BILD-Redakteur Martin Wichmann möchte nicht, dass man sein Haus von allen Seiten einsehen kann. Und ein männliches Topmodel findet es gut, dass er jederzeit nachsehen kann, ob seine Häuser noch stehen.
Die genannten (und vermutlich ein Großteil der bildungsschwächeren Bevölkerung) gehen davon aus, dass jedes Haus mit etlichen Kameras ausgestattet wird, die Live jeden Winkel des Hauses filmt und dies im Internet öffentlich zugänglich macht. Seltsamerweise sind es meist auch solche Leute, die die Bemühungen von gewissen Überwachungsministern positiv bewerten, die am liebsten auch überall Kameras installieren möchten – und das dann sogar im Haus.

Um es nochmal zu verdeutlichen: Google sendet keine Live-Bilder ins Internet, sondern macht einmalige Momentaufnahmen. Der ganze Vorgang dauert wenige Sekunden. Google fotografiert von der Straße aus, wie es quasi jeder machen könnte. Google geht nicht auf die Grundstücke und fotografiert dabei alle Seiten des Gebäudes – geschweige denn den Garten, in dem man gerade Nackt in der Sonne liegt, wie Jeanette Biedermann es, impliziert durch ihre Aussage im Interview, offenbar regelmäßig tut. Wer seinen Garten, in dem er sich nackt sonnt, seine Kinder spielen lässt oder andere private Dinge tut, vor dem Haus hat, was in Deutschland ja recht ungewöhnlich ist, der muss sich damit abfinden, dass Leute, die an dem Grundstück vorbei gehen, einen Blick auf das Geschehen werfen und es sogar fotografieren – so wie es Google quasi auch macht. Zugegeben, eine Kamera in einer Höhe von 2,90m hat nicht jeder, der zufällig am entsprechenden Grundstück vorbei geht. Aber es ist durchaus jedermann erlaubt, mit einer Leiter, die sogar Aufnahmen aus weitaus höherem Blickwinkel ermöglicht, Fotos zu machen.

Manche Leute haben Angst davor, dass durch die fotografierten Straßenzüge potentielle Einbrecher angelockt werden und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, das begehrte Objekt auszuspionieren. Aber mal ganz ehrlich: die regional operierenden Einbrecher kennen die Häuser bestimmt bereits seit Jahren und haben sie schon gründlichst ausspioniert – und zwar besser als drei Fotos von Google das ermöglichen würden. Evtl. haben die Einbrecher schon bereits das Grundstück erkundet und Blicke durch die Fenster geworfen. Also alles, wo Google eigentlich keine Hilfe bietet, da Google weder die Grundstücke betritt, noch Fotos vom Hausinneren macht. Ganz davon abgesehen halte ich die meisten Einbrecher für ebenso ungebildet wie diejenigen, die aufgrund von Google StreetView Angst vor Einbrüchen haben: potentielle Opfer und potentielle Täter haben m.E. die gleiche Ahnung von Google StreetView – nämlich keine.
Einbruchsstatistiken aus Orten, in denen Google StreetView bereits seit Jahren verfügbar ist, zeigen, dass es entweder keinerlei Änderung an der Anzahl der Einbrüche gibt, oder dass die Anzahl der Einbrüche sogar zurück gegangen ist.

Hartnäckig hält sich auch die Aussage, dass durch Google StreetView jeder wisse, wo die einzelne Person wohnt. Auch das ist natürlich Unsinn. Um zu wissen, wer in dem Haus wohnt, brauche in in der Regel erstmal die Adresse der Person. Denn Google veröffentlicht weder Bilder noch Namen von den Personen, die in dem abgelichteten Haus wohnen – abgesehen von den in dem Haus niedergelassenen Firmen, Ärzten, Anwälten, Gaststätten etc.

Wen das nicht beruhigt, dem bleibt immer noch die Möglichkeit, jederzeit(!) Einspruch gegen die Veröffentlichung der Fotografie seines Hauses einzulegen. Das Haus wird dann von Google freiwillig unkenntlich gemacht – es besteht jedoch kein rechtlicher Anspruch. Von anderer Seite betrachtet könnten aber gerade unkenntlich gemachte Häuser Einbrecher anlocken, da ja impliziert wird, dass es dort etwas zu verbergen gibt. Wobei ich auch diese Sichtweise für eher unwahrscheinlich halte. Lustig finde ich jedoch diejenigen, die sich aber von der Presse vor ihrem Haus fotografieren lassen, der Presse die Erlaubnis geben, dass das Foto in der Zeitung und parallel dazu auch noch in der Online-Ausgabe (also im Internet) mit den dazugehörigen Namen, ohne das Gesichter oder das Haus unkenntlich gemacht wurden, veröffentlicht wird – mit der Aussage, dass man nicht möchte, dass das Haus bei Google abgebildet wird. Da brennen einem doch die Synapsen durch…

Mein Fazit ist: hier wird ein größeres Fass aufgemacht, als nötig ist. Nicht nur von Leuten, die keine Ahnung haben, aber mal laut sein möchten, sondern auch von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten. Bei manchen steht auch nur das Google-Bashing im Vordergrund, weil sie der tiefen inneren Überzeugung sind, dass Google einfach nur böse ist und deshalb grundsätzlich alles schlecht ist, was von Google kommt. Nun ja, diese persönliche Überzeugung darf jeder haben, aber man muss sie nicht zwangsweise teilen 😉
Und wie schon in der Einleitung erwähnt, bin ich davon überzeugt, dass das Thema von der Politik bewusst in den Vordergrund gerückt wird, um eigene Unzulänglichkeiten zu verschleiern, um unpopuläre Gesetze ohne größeren Widerstand aus der Bevölkerung, weil die ja gerade mit was anderem beschäftigt ist, durchzudrücken.

Petition gegen das Verbot von Action-Spielen

Es steht eine neue Petition bereit, mit der man gegen das am 5. Juni 2009 von der Innenministerkonferenz beschlossene unsinnige Vorhaben, Action-Computerspiele zu verbieten, votieren kann. Wir wissen zwar alle, dass Petitionen gerne vom Bundestag einfach ignoriert werden, das ist aber kein Grund, sich nicht daran zu beteiligen.

Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen

Spielekiller

GEMA und Klingeltöne

Auch wenn mich mein Arbeitskollege Rössi schlägt, weil er bei meinen ganzen Artikeln nicht mehr mit dem Lesen hinterher kommt, werde ich nun ein wenig in die Zukunft blicken. Die USA sind ja nun in vielerlei Hinsicht Vorreiter, was unser Rechtssystem angeht und auch wie sich Wirtschaft und Trends entwickeln. Gestern berichtete Heise, wie die US-Verwertungsgesellschaft ASCAP (American Society of Composers, Authors, and Publishers) nun auch der GEMA eine Vorlage geben könnte, zukünftig in Deutschland auch noch für ein wenig weiteren Unmut zu sorgen. Die ASCAP behauptet nämlich, dass Klingeltöne eine öffentliche Aufführung der Musikstücke seien und somit Abgabenpflichtig wären. Die us-amerikanischen Telekommunikationsanbieter wehren sich natürlich gegen diesen groben Unsinn und werden da mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Recht behalten. Dass es der ASCAP dabei vermutlich weniger darum geht, die Rechte der Musiker und Komponisten zu vertreten, sondern einfach nur einen Anteil am offenbar florierenden Klingeltonmarkt zu erhalten, also ordentlich Asche einzustreichen, sei mal dahin gestellt.

Und genau das kann ich mir bei der GEMA vorstellen. Nachdem ja nun auch USB-Sticks mit Urheberrechtsabgaben belegt werden sollen (auch wenn das jetzt nicht gerade – zumindest ausschließlich – von der GEMA ausgeht) und viele weitere elektronische Geräte wie Drucker und Scanner sowieso schon mit Urheberrechtsabgaben belegt sind, wird es den deutschen Rechteveredelernwertern nicht schwer fallen, auf die Idee zu kommen, dass man auch Klingeltöne nochmal zusätzlich besteuern könnte, wobei ich mir vorstellen kann, dass diese Abgaben, von denen der Künstler selbst vermutlich gar nichts bekommt, schon längst für den Download gezahlt werden. Aber man könnte ja nochmal zusätzlich in die Tasche greifen: jedes Mal, wenn das Handy klingelt (also wenn ein Anruf reinkommt), müssten dann nochmal Urheberrechtsabgaben gezahlt werden. Das würde zumindest für die Rechteverwerter ein lukratives Einkommen sein.

Dass es unter den Rechteverwertern und Musikindustriellen offenbar auch Leute gibt, die entweder nicht über ihren eigenen Tellerrand sehen können oder grundsätzlich geistige Tiefflieger sind, beweist die Aussage von Musikverbandschef Dieter Gorny, der den Raubkopien im Internet die Schuld an der jährlich immer schlechter besuchten Musikmesse popkomm gibt. Es ist ja auch einfacher, sich einen passenden Sündenbock zu suchen, statt das Versagen der Musikindustrie auf die hauseigene Politik zurück zu führen und sich mal Gedanken zu machen, wie man was an der Schieflage ändern  könnte. Außerdem könnte es auch daran liegen, dass zu viel (oder fast ausschließlich?) Scheiße produziert wird, also kurzlebige Pop-Trends wie Tokio Hotel (na ja, immerhin haben die es zu einem zweifelhaften Ruhm für etwas längere Zeit geschafft) oder irgendein Murks, der durch DSDS verbockt wird. Dass die Pop-Kultur quasi gestorben ist, weil sich nach nur kurzer Zeit niemand mehr für den „Künstler“ interessiert und ihn über kurz oder lang einfach in Vergessenheit geraten lässt, weil es einfach nicht gut genug ist, scheint den Damen und Herren in ihren weichen Kaschmir-Sesseln wohl gar nicht in den Sinn zu kommen.