USB 3.0 Ethernet-Adapter an MacBook

Seit einiger Zeit ärgere ich mich damit herum, dass USB 3.0 Ethernet-Adapter an MacBooks (sowohl Pro als auch Air) mit Mavericks und Yosemite oftmals nicht korrekt funktionieren. Zumindest dann, wenn man nicht die originalen Apple Adapter verwendet, sondern bspw. die von Moshi. Die Symptome sind wie folgt:

  • Ist der Adapter während des Bootvorgangs schon eingesteckt, wird er vom System nicht erkannt, oder es kann keine Verbindung aufgebaut werden.
  • Geht das MacBook in den Ruhezustand, wird anschließend der Adapter nicht mehr erkannt oder es kann keine Verbindung mehr aufgebaut werden.
  • Nach ein paar Minuten Betrieb bricht plötzlich die Netzwerkverbindung weg.

Dann muss man ihn abstecken und wieder anstecken, damit er erkannt wird bzw. die Netzwerkverbindung neu aufgebaut wird.
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Verlinken verboten

Manche Unternehmen machen es sich unverständlich schwer, dass man sie im Internet findet. Zumindest wenn man sich strikt an die Vorgaben auf deren Internetseiten halten würde. Kein Wunder, das Internet ist ja auch Neuland und wurde gerade erst entdeckt. Nur so ein paar schräge Nerds wie ich kennen dieses Internet schon ein paar Tage länger. Und sowas zählt nicht. Und weil dieses Internet so toll und neu ist und man nicht weiß, wie man damit umgeht, ist es für manche Unternehmen ganz schwer zu verstehen, dass sie nicht alles kontrollieren können. Man kann seine Mitarbeiter mit Kameras überwachen, täglich nach Feierabend eine Durchsuchung von Taschen durchführen, das Surfverhalten seiner Mitarbeiter kontrollieren, E-Mails mitlesen oder die Mitarbeiter dazu zwingen, ihre Social Media Profile zu offenbaren. Das Internet aber können sie nicht kontrollieren, auch wenn sie es gerne wollten. Denn wie sonst erklärt sich die dermaßen blöde Forderung?

Ein Hyperlink auf die Website der … darf nur nach Erteilung einer vorherigen Einwilligung durch unser Unternehmen durch Dritte eingerichtet werden. Sollten Sie einen solchen Hyperlink auf unsere Website setzen wollen, so nehmen Sie bitte vorher schriftlich Kontakt mit uns auf. In jedem Fall ist es nur gestattet, auf die Startseite … zu verlinken.“

Nicht nur, dass es absoluter Quatsch ist und auch rechtlich nicht durchsetzbar, zeugt so eine Forderung doch vom absoluten Unverständnis und kompletter Ignoranz moderner Technik (dabei ist das Internet gar nicht mehr so modern). Und wenn dann große Unternehmen wie Opel oder IT-Unternehmen wie die SOFTSTAR GMBH sich so etwas auf die Internetseite stellen, verliert man auch das letzte Restvertrauen in solche Unternehmen – abgesehen davon, dass gerade bei IT-Unternehmen die Glaubwürdigkeit darunter leidet.

Jetzt mal die ganz provokative Frage: seid ihr dumm? Habt ihr diese Texte irgendwo kopiert, ohne euch mal Gedanken darüber zu machen, wie sinnvoll oder sinnentleert solche Textblöcke sind? Bei über 8.000 Suchergebnissen bei Google mache ich mir da schon Sorgen…

Doch auch andere Hinweise sind sehr bedenklich. Man kann es nach den ganzen Enthüllungen um die NSA zwar durchaus nachvollziehen, dennoch entbehren solche Forderungen jeglichem Realitätssinn:

ACHTUNG: Bitte senden Sie … keine Mails über amerikanische Mailserver (z.B. Hotmail, Outlook.Com, Googlemail, Yahoo). Angesichts der aktuellen Diskussionen über die Ausspionierung durch NSA u.ä. wurde veranlasst, dass eingehende Mails von diesen Servern sofort ungelesen gelöscht werden.

So gefunden auf der Internetseite des Instituts für Psychologie der Universität Kiel. Ok, Psychologen sind nicht unbedingt dafür bekannt, technikaffin zu sein und vielen sagt man nach, dass sie nur Psychologie studiert haben, um sich selbst analysieren oder therapieren zu können. Aber dies hier ist doch schon sehr übertrieben.

Noch mehr witzige Sachen sind: „Optimiert für Internet Explorer 6“, welches man auch heute noch auf unzähligen Internetseiten findet. Ebenso der Hinweis, dass die Seite am besten mit einer Auflösung von 800×600 oder 1024×768 zu betrachten ist. Angesichts der technischen Entwicklung der letzten Jahre muten diese sicherlich 10 Jahre alten Relikte nur noch albern und rückständig an.

iOS 6: Passbook – Verbindung mit dem iTunes Store nicht möglich

Wer sein Apple-Gerät auf iOS 6 aktualisiert hat und Passbook nutzen (oder einfach nur anschauen) möchte, bekommt unter Umständen die Meldung „Verbindung mit dem iTunes Store nicht möglich“.

Um das Problem zu beheben, hat es zumindest bei mir geholfen, die Passbook-App komplett zu beenden (sie darf nicht nur im Stand-by sein), in den Einstellungen unter Allgemein – Datum & Uhrzeit die Option „Automatisch einstellen“ auszuschalten und das Datum manuell auf ein Jahr in der Zukunft zu ändern. Es könnte dann vielleicht die Meldung kommen, dass seit 52 Wochen kein Backup mehr gemacht wurde (na klar doch…), aber das sollte niemanden beunruhigen 😉

Nach einem anschließenden Start der Passbook-App kann dann die Verbindung zum iTunes Store erfolgreich durchgeführt werden. Die Datums- und Uhrzeiteinstellung kann man nun wieder zurück auf „Automatisch einstellen“ setzen.

Dieser Tipp stammt von MacRumors (leider dort nicht so umfangreich, so dass ich ein wenig rumprobieren musste) und wurde von mir nun erfolgreich getestet.