Ubuntu: Alte Kernel-Pakete löschen

Bei Ubuntu (und vermutlich auch bei anderen Linux-Distributionen) verbleiben nach einem apt-get update && apt-get upgrade die alten Kernel-Pakete in /usr/src/. Da diese Pakete aus unzähligen Ordnern und kleinen Dateien bestehen, kann es bei einer kleineres Festplatte (ich hab dem System hier in der VM nur 8GB zugewiesen) schnell dazu kommen, dass keine weiteren Dateien mehr auf der Festplatte gespeichert werden können, da die zur Verfügung stehenden Inodes erschöpft sind. Wenn man also mit df -h noch erkennt, dass eigentlich noch genug Festplattenplatz zur Verfügung stehen sollte, aber man trotzdem bspw. bei der Installation von Aktualisierungen die Fehlermeldung erhält, dass kein Festplattenplatz mehr da wäre, dann kann df -i Aufschluss darüber geben, ob auch noch genügend Inodes zur Verfügung stehen. Steht hier bei IUse 100%, hat man zu viele Dateien und Ordner auf der Festplatte.

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Kurztest Norton Security mit Backup

Norton AntiVirus war mein erster Virenscanner ever. Die Jungs vom amerikanischen Unternehmen Symantec genossen vor 20 Jahren mein Vertrauen. Das änderte sich Anfang des Jahrtausends, als Norton AntiVirus immer Ressourcenhungriger wurde und sich nur schlecht deinstallieren ließ. Nach nun ungefähr 12 Jahren habe ich Norton AntiVirus bzw. dem Komplettpaket Norton Security mit Backup wieder eine Chance gegeben. Und ehrlich gesagt bin ich einigermaßen positiv überrascht.

Die Installation lief problemlos. Ich konnte hier allerdings nicht auswählen, welche Komponenten ich installieren will. Somit ist das komplette Paket auf dem PC gelandet. Außerdem gibt es keine Erkennung von anderen installierten Virenscannern. F-Secure musste ich also manuell deinstallieren.

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Kerio Connect und fail2ban

Wer einen Mailserver betreibt, kennt das Problem, dass man neben den normalen E-Mails auch irgendwann höhere Mengen an Spam erhält. Bei dem von mir verwalteten Webserver mit Kerio Connect sind es so ungefähr 98% aller SMTP-Anfragen, die mit Spam zu tun haben.

Natürlich bietet Kerio Connect hier schon eine Auswahl an Antispam-Mechanismen an. So greift ein Spamassassin ein sowie verschiedene individuell zu gestaltende Spamfilter und Blacklist-Abfragen. Diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall auch nutzen.

Das ändert aber nichts daran, dass der Mailserver immer wieder die gleichen Anfragen von den denselben Spam-Servern annehmen und verarbeiten muss. Hinzu kommen noch Script-Kiddies, die irgendwann auf den Webmailer aufmerksam werden und dort mit Exploit-Scripts versuchen, irgendwie Zugriff zu erlangen.

An dieser Stelle kommt dann das Tool fail2ban ins Spiel. Jedenfalls wenn man den Kerio Connect Server nicht unter Windows, sondern unter einem Linux laufen lässt.

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W10 Preview Windows Update Fehler 0x80070057

Auf meiner Windows 10 Testmaschine in der Domäne konnte ich kein Windows Update ausführen. Ich bekam lediglich eine Fehlermeldung mit dem Code 0x80070057.

Da Windows 10 zum aktuellen Zeitpunkt nur eine Technical Preview ist und die Consumer Preview auch erst seit ein paar Tagen zum Download bereit steht, findet man in den einschlägigen Foren leider noch recht wenig zu dem Problem. Eher wird auf Probleme bei Windows 7 oder Windows 8 verwiesen. Die diversen Anleitungen zum Zurücksetzen von Windows Update oder die Systemreparatur mit DISM.exe haben hier aber keinen Erfolg erzielt.

Heute morgen bin ich jedoch fündig geworden. Es betrifft offenbar hauptsächlich Systeme, die in eine Domäne aufgenommen wurden. Mit diesem recht einfachen Handgriff ließ sich mein Problem mit Windows Update beheben:

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[Tech-Tipp] VirtualBox kann nur 32bit

Wenn Oracle VirtualBox unter Windows 8.1 (64bit) nur die Möglichkeit bietet, 32bit-Gäste anzulegen, obwohl man die 64bit-Version installiert hat, dann ist die Verwirrung erstmal groß. Vor allem, weil man auch mit der 32bit-Version 64bit-Gäste betreiben kann. Selbst mit einem 32bit-Betriebssystem könnte man das, sofern die CPU 64bit kann. Und wenn VirtualBox auf einem baugleichen PC dann auch noch 64bit-Gäste zulässt, macht das nochmal mehr stutzig.

Nun kann man zunächst prüfen, ob die Virtualisierungsfunktionen des Prozessors im BIOS aktiviert sind. Das wird zumindest überall im Internet empfohlen. War aber schon an und auch die Aktivierung weiterer Virtualisierungsoptionen hat nichts an dem Problem geändert.

Durch einen Kommentar auf administrator.de bin ich dann auf die Lösung gekommen: wenn bereits Hyper-V, die Virtualisierungssoftware von Microsoft, auf dem PC installiert ist, kann VirtualBox nicht mehr auf die 64bit-Funktionen zugreifen. Es geht hier also nur entweder das eine oder das andere. Nachdem Hyper-V deaktiviert wurde, war auch das Erstellen von 64bit-Gastsystemen wieder möglich.